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EINSTEIN UNTER DEN LINDEN — NEUE EUROPÄISCHE ELEGANZ

EINSTEIN UNTER DEN LINDEN — NEUE EUROPÄISCHE ELEGANZ

Stilvolle und hippe Cafés und Restaurants gibt es in den letzten Jahren in Berlin zuhauf. Wir schätzen sie, aber manchmal sehnen wir uns nach diesem europäischen Kaffeehaus-Ambiente der guten alten Zeit. Als ich neulich zum Abendessen ins Einstein Unter den Linden eingeladen wurde, war ich angenehm überrascht. Ich wusste nämlich nicht, dass die komplette Speisekarte geändert wurde, nachdem das Team vom Grill Royal zusammen mit dem ehemaligen Michelin-Sternekoch des Pauly Saals den berühmten Frühstücksort vor knapp einem Jahr übernommen hatte. Die Inneneinrichtung wurde mit dezenter Opulenz, aber ohne die typische Spießigkeit modernisiert, ist jedoch dem originalen, klassischen Gefühl, welches ein breites Spektrum an Gästen anspricht, treu geblieben. Man kann hier am Mittag und am Abend ein anständiges, authentisches Wiener Gourmet-Erlebnis erwarten sowie sorgfältig ausgewählten Wein und köstliche hausgemachte Desserts. Das sättigende Gulasch, das Ochsenfilet-Tatar oder eines der saisonalen Spezialitäten werden nicht enttäuschen. Leger, aber klassisch: vielleicht der neue Trend für erwachsen gewordene Hipster. (Text: Rei Matsuoka / Fotos: Robert Rieger)

Einstein Unter den Linden, Unter den Linden 42, 10117 Berlin-Mitte; Stadtplan
Mo-Fr 7-22h, Sa-So 8-22h

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ANNE MANNS: VON DER NATUR INSPIRIERTE SCHMUCKSTÜCKE

ANNE MANNS: VON DER NATUR INSPIRIERTE SCHMUCKSTÜCKE

Glatte Formen mit floralen Motiven, elegantes Material und 3D-Stickereien machen den Schmuck der in Berlin und Norditalien ansässigen Designerin Anne Manns aus. Manns ist von Beruf aus Modedesignern und hat 2016 ihre erste Schmuck-Kollektion gelauncht, mit Schwerpunkt auf Schlichtheit und klar definierte Formen. Ihre Liebe zum plastischen Detail zusammen mit dem handwerklichen Können einer Berliner Goldschmiede hat Schmuckstücke hervorgebracht, die fast zu edel zum Tragen sind – die Betonung liegt auf fast. Die Stücke sind fantastische Kunstwerke, die mit Leichtigkeit das schlichteste Jeans-und-T-Shirt-Outfit aufwerten und einen hochmodernen Glanz ausstrahlen, der die Blicke anzieht. Wir warten schon gespannt darauf, was die junge Schmuckdesignerin in Zukunft kreieren wird und können nur hoffen, dass ihre neue Kollektion nicht zu lange auf sich warten lässt. (Text: Devan Grimsrud / Fotos: Paul Aidan Perry c/o Anne Manns)

Anne Manns WebseiteFacebook & Instagram

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FERIDE YALAV-HECKEROTH EMPFIEHLT: PHILOLOGISCHE BIBLIOTHEK

FERIDE YALAV-HECKEROTH EMPFIEHLT: PHILOLOGISCHE BIBLIOTHEK

Wie eine außerirdische Sphäre – gänzlich abweichend von der üblichen Gitterliniennetz-Konstruktion eines Universitätscampus – ist die Philologische Bibliothek der Freien Universität Berlin: ein Gebäude von willkommener visueller Abweichung. In 2005 von Foster + Partners (dem Architekturbüro, das von Lord Norman Foster gegründet wurde) errichtet, stellt die Bibliothek eine weitere Ergänzung zu einem Portfolio dar, das für seine Vorliebe für Hightech bekannt ist. Frei für die Öffentlichkeit zugänglich, müssen Besucher ihre Taschen in einer der Schließfächer (elektronisch verschließbar!) verstauen, das ist die einzige Bedingung. Das Hellgelb der Eingangsfront und die welligen Kurven jeder Etage darunter sind (vm Dachgeschoss des Kerngebäudes aus) ein erstaunlicher Anblick für ein Objekt, das Bücher über die Sprachgeschichte beherbergt. Das heißt nicht, dass die menschliche Sprache nicht schon an sich faszinierend wäre. Als eines der ökologisch fortgeschrittensten Projekte des Unternehmens, wurde hier über Jahrzehnte hinweg geforscht und experimentiert, um die Energieeffizienz zu maximieren und in gleichem Maße die Umweltfolgen zu minimieren. Aufgrund ihrer Form, die an einen Schädel erinnert, liebevoll als Berlin Brain bezeichnet, wird die Bibliothek durchflutet von natürlichem Licht und der unverkennbaren Ruhe der Studierenden, die von akademischer Konzentration ganz benebelt sind. (Text: Feride Yalav-Heckeroth / Fotos: Bernd Wannenmacher, David Ausserhofer, Reinhard Gorner)

Philologische Bibliothek - Freie Universität Berlin, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin-Dahlem; Stadtplan
Mo-Fr 9-22h, Sa-So 10-20h

Feride Yalav-Heckeroth ist freiberufliche Autorin und Redakteurin, die bereits u.a. für Brownbook, The Carton, und. The Guide Istanbul geschrieben hat. Nachdem sie für ein Jahr in Istanbul gelebt hat, wohnt sie nun seit sechs Monaten in Kreuzberg.

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MACHA-MACHA — JAPANISCHE TEEKULTUR AM HERMANNPLATZ

MACHA-MACHA — JAPANISCHE TEEKULTUR AM HERMANNPLATZ

Um authentische japanische Teekultur zu geniessen, musst Du nicht gen Asien reisen. Mitten in Kreuzberg, im Macha-Macha– einem kleinen Café und Shop gegenüber dem Volkspark Hasenheide – wird sie zelebriert. Statt den üblichen Verdächtigen, gibt es hier mehr als 25  unterschiedliche Teesorten und leckeren, hausgemachten Matcha-Käsekuchen. Besitzer Erik und Managerin Yumi, ihresgleichen die erste „Certified Japanese Tea Instructor” Deutschlands, arbeiten im direkten Austausch mit Teefarmen in Japan, um sicherzustellen, dass ihre angebotenen Produkte von höchster Qualität sind. Darüber hinaus veranstalten sie Teeproben und -zeremonien – wie die Samurai Style Tea Ceremony diesen Sonntag (24.9.17) – und andere Events rund um das Thema, die mehr als neugierig machen. Nimm im vorderen Raum Platz und schau dabei zu, wie der Tee zubereitet wird. Oder genieße die Stille im hinteren Raum, wo der Schritt über die Türschwelle – ohne Schuhe, versteht sich – in ein japanisches Chashitsu, einen traditionellen Teeraum, hinführt. Für uns gibt es kaum einen besseren Ort, um einen Moment lang dem Großstadttrubel zu entfliehen und im Zen-Modus eine kleine Auszeit zu nehmen. (Text & Fotos: Devan Grimsrud)

Macha-Macha, Hasenheide 16, 10967 Berlin-Kreuzberg; Stadtplan
Mi-Sa 13-19h, So 13-18h
Samurai Style Tea Ceremony 24.9.17; 13h, 14.30h, 16h

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LOMI LOMI NUI — HAWAIIANISCHE MASSAGE FÜR KÖRPER UND GEIST

LOMI LOMI NUI — HAWAIIANISCHE MASSAGE FÜR KÖRPER UND GEIST

Wenn Du Dich auf einer Liege in Berlin-Mitte befindest und eine Dame mit Dir auf Englisch mit polnischem Akzent spricht, während sie Dir eine Massage im Hawaiianischen Stil gibt – dann ertappst Du Dich möglicherweise dabei, wie Du über die Frage der Authentitzität nachdenkst. Bevor Du dann realisierst, dass dies nun das Leben in der globalisierten Welt ist – genau wie eine Tasse Kaffee aus äthiopischen Bohnen, die Dir von einem kanadischen Barista serviert wird. Loslassen ist das Motto – von den mitgebrachten Vorstellungen und den Verspannungen im besten Fall. Nachdem Du Dich also erstmal komplett nackig gemacht hast und nun diskret bedeckt mit einem leichten Tuch auf der Massage-Liege Platz nimmst, beginnt Joanna zum Sound von Klängen aus der Stereoanlage selbst miteinzustimmen. Lomi Lomi nennt sich ihre Technik und die ist mehr als Blockaden mit den Händen zu lösen – hier geht es um das Gesamtkonzept Körper und Geist. Hier geht es darum, alte Energien zu finden und freundlich darum zu bitten, doch bitte endlich zu gehen. Wo eine andere Massagetechnik auf harte Griffe und Pragmatismus setzt, ist Lomi Lomi eher wie ein fließendes, sinnliches, einlullendes Erlebnis. Am Ende fühlst Du Dich (ziemlich sicher!) leichter und lockerer. Ich jedenfalls habe ein bisschen Altlast gerne mit den Klängen der Ferne auf die Reise gesendet. Ein Feelgood-Moment, für alle, die bereit sind, sich mit allen Sinnen einzulassen. (Text: Nina Trippel / Fotos: Joanna Polkowska)

Lomi Lomi Nui, Anklamerstr.51, 10115 Berlin-Mitte; Stadtplan
Mo-So nach Vereinbarung

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